Autor: Michael Baumann

  • Local Area Nerds meets Game Days 2026!

    Local Area Nerds meets Game Days 2026!

    Wir freuen uns riesig, euch ein ganz besonderes Highlight in unserem diesjährigen Kalender ankündigen zu dürfen: Der Local Area Nerds e.V. geht für das Jahr 2026 eine spannende Kooperation mit der LAG Jugend & Film Niedersachsen ein!

    Am 29. August 2026 werden wir im Rahmen der Kulturnacht Osnabrück bei den Game Days mit vor Ort sein und gemeinsam die Vielfalt der Gaming-Kultur feiern.

    Was sind die Game Days?

    Die Game Days der LAG Jugend & Film sind weit mehr als ein gewöhnliches Gaming-Event. Unter dem Motto „Games erleben – über Games sprechen – Games machen“ steht das kreative und kulturelle Potenzial von digitalen Spielen im Vordergrund. Hier wird Gaming als Werkzeug verstanden, um Geschichten zu erzählen, Welten zu gestalten und kritisch über Medien nachzudenken. Ob Workshops zum Game-Design, Fortbildungen für Pädagogen oder einfach das gemeinsame Ausprobieren – die Game Days sind ein preisgekrönter Ort der Begegnung (ausgezeichnet u. a. mit dem Dieter-Baacke-Preis).

    Warum wir dabei sind?

    Als LAN e.V. schlägt unser Herz für das gemeinsame Erlebnis vor dem Bildschirm – egal ob Retro-Klassiker oder moderner Multiplayer. Gaming verbindet Generationen, und genau diese Brücke wollen wir bei den Game Days schlagen.

    Wir bringen unsere Expertise und unsere Leidenschaft für Hardware und Spielkultur mit ein, um den Besucher*innen zu zeigen, dass Gaming nicht nur Konsum ist, sondern ein echtes Kulturgut, das man gemeinsam erleben und gestalten kann.

    Wann & Wo?

    • Datum: 29.08.2026 von 16:00 – 22:00 Uhr
    • Event: Game Days 2026
    • Location: Haus der Jugend, Osnabrück

    Block euch den Termin. Kommt vorbei. Zockt eine Runde mit uns und entdeckt die Welt der Spiele mal aus einer ganz neuen Perspektive! Wir freuen uns auf einen genialen Tag voller Pixel, Fachsimpelei und guter Laune!

  • 📅 Aktuelle Termine für 2026

    📅 Aktuelle Termine für 2026

    Willkommen im neuen Jahr!
    Unsere Reise in der großen Welt der Retro Spiele geht weiter und die Motivation ist hoch 💪

    Damit ihr wisst, wohin die Reise geht, hier die wichtigsten Termine und Ereignisse in der Übersicht:

    📅 Retro Gaming Treff [Veranstaltungsreihe]

    • 16.01.2026 – 🕹️Offener Treff mit verschiedenen Konsolen und PCs
    • 20.02.2026 –⛷️Thema: Olympische Winterspiele
    • 20.03.2026 – 🕹️Offener Treff mit verschiedenen Konsolen und PCs
    • 17.04.2026 – 🕹️Offener Treff mit verschiedenen Konsolen und PCs
    • 15.05.2026 – 🕹️Offener Treff mit verschiedenen Konsolen und PCs
    • 19.06.2026 – 🕹️Offener Treff mit verschiedenen Konsolen und PCs
    • 17.07.2026 – 🕹️Thema: Fußball Weltmeisterschaft
    • 21.08.2026 – 🕹️Offener Treff mit verschiedenen Konsolen und PCs
    • 18.09.2026 – 🕹️Offener Treff mit verschiedenen Konsolen und PCs
    • 16.10.2026 – 🕹️Offener Treff mit verschiedenen Konsolen und PCs
    • 20.11.2026 – 🕹️Offener Treff mit verschiedenen Konsolen und PCs
    • 18.12.2026 – 🕹️Offener Treff mit verschiedenen Konsolen und PCs

    (Weitere Details zu themenbezogenen Veranstaltungen folgen – wir wollen ja nicht gleich alles verraten.)

    📅 LAN-Party [Einzelveranstaltungen]

    • 24.01.2026 – 🕹️Winter-LAN

    📅 Special Events [Einzelveranstaltungen]

    • 13.06.2026 – 🕹️Retro Gaming Day 2026 (GZ-Lerchenstraße)
    • 29.08.2026 – 🕹️Game Days 2026 (Haus der Jugend)
    • 02.10.2026 –🕹️Retro Gaming Abend (Stadtbibliothek Osnabrück)

    Unser Ausblick

    Für dieses Jahr wünschen wir uns:

    • Qualität statt Quantität
    • neue Ideen & Formate
    • ehrliches Feedback und echten Austausch

    Und keine Sorge:
    Nicole geht es inzwischen wieder gut 😄

  • Retro Gaming Day 2025 – Ein Tag voller Nostalgie und Begegnung

    Retro Gaming Day 2025 – Ein Tag voller Nostalgie und Begegnung

    Am 15. November 2025 verwandelte sich das Heinz-Fitschen-Haus im Osnabrücker Schinkel in einen pulsierenden Treffpunkt für Gaming-Fans aller Generationen. Der Retro Gaming Day 2025 brachte Menschen zusammen, die sonst vielleicht nie miteinander ins Gespräch gekommen wären – Kinder, Eltern, Jugendliche, Retro-Nerds und neugierige Neueinsteiger.

    Und genau darum ging es uns: Gemeinsam spielen, lachen, entdecken – und den Stadtteil für einen Tag in ein Pixel-Meer zu verwandeln.

    Gemeinschaft, Nostalgie und richtig viel Spaß

    Schon kurz nach der Eröffnung füllten sich die Tische mit Teilnehmer*innen, die schnell in intensive, oft überraschend generationenübergreifende Begegnungen fanden.

    Rund 70 Besucher*innen kamen über den Tag verteilt vorbei – weniger als ursprünglich erhofft, aber dafür umso engagierter, offener und neugieriger.

    Besonders erfreulich war die starke Familienbeteiligung: Etwa die Hälfte der Gäste waren Kinder und Jugendliche, die mit ihren Eltern begeistert an Turnieren und Stationen teilnahmen.

    Turniere, die für Nervenkitzel sorgten

    Die Turniere bildeten den Mittelpunkt des Tages und zogen Besucherinnen und Besucher jeden Alters an. Beim Street-Fighter-2-Wettbewerb herrschte konzentrierte Spannung, während bei FlatOut 2 vor allem das gemeinsame Lachen über spektakuläre Crashs die Runde bestimmte. Im Age-of-Empires-2-Turnier trafen sich dagegen eher die strategisch denkenden Teilnehmenden, die ihre Matches mit fast schon sportlichem Ehrgeiz ausfochten.

    Auch das Retro-Gaming-Quiz fand großen Zuspruch und sorgte für einige überraschende Erkenntnisse darüber, wie unterschiedlich gut die Generationen die Spiele vergangener Jahrzehnte kennen. Für die Kinder war das Mario-Kart-Turnier ein besonderer Höhepunkt, nicht zuletzt wegen des LEGO-Hauptpreises, der bei vielen die Motivation noch ein wenig steigerte.

    Die Nintendo Switch 2 – Ein Publikumsmagnet

    Ein unerwarteter Star des Tages war die neue Nintendo Switch 2, unsere einzige moderne Konsole vor Ort.
    Vor allem Väter und ihre Kinder blieben hier fast ununterbrochen hängen – ein wunderschöner, praktischer Beweis dafür, wie gemeinsames Gaming Generationen verbindet.

    Weil die Resonanz so groß war, wird die Konsole künftig auch beim regelmäßigen Retro Gaming Treff in der Stadtbibliothek eingesetzt. Vereinsmitglieder können sie sogar wochenweise ausleihen.

    Ein starkes Signal für den Stadtteil – und für unseren Verein

    Trotz kleinerer Startschwierigkeiten und weniger Gästen als geplant war der Retro Gaming Day für uns ein voller Erfolg.

    Wir konnten:
    4 neue Mitglieder gewinnen
    📣 unsere Reichweite auf Social Media deutlich steigern
    🎯 neue Menschen auf den Verein aufmerksam machen
    🤝 uns als aktiven, zuverlässigen Akteur im Schinkel etablieren

    Viele Gespräche zeigten: Die Leute wollen mehr davon – mehr Begegnung, mehr Miteinander, mehr Gaming-Kultur.

    Fazit: Ein Tag, der uns darin bestärkt hat, warum wir das tun, was wir tun

    Der Retro Gaming Day 2025 war mehr als nur ein Event.
    Er war ein Stück gelebte Nachbarschaft, ein Funken Nostalgie, ein Ort voller Lächeln, Spannung und gemeinsamer Erinnerungen.

    Und er zeigt uns:
    Gaming kann Menschen verbinden – egal wie alt sie sind.

    Wir bedanken uns auch bei den Sponsoren die uns mit Preisen und Ausstattung versorgt haben. Vielen Dank an GOG für Preise für unsere Turniere, 8Bitdo für einen Satz an Pro 3 Controllern sowie einen Preis für das Street Fighter Turnier und die Stadt Osnabrück für Banner und ein Budget für diverse Software und Hardware.

  • Review: Günstiger Retro Handheld oder China-Schrott?

    Review: Günstiger Retro Handheld oder China-Schrott?

    Als Gamer will ich meine Spiele nicht nur zu Hause genießen, sondern auch unterwegs. Ob Switch, Steam Deck oder PlayStation Portal – Handhelds sind inzwischen feste Begleiter vieler Spieler. Doch wenn es um Retro-Gaming geht, zieht es mich neuerdings zu den kleinen Emulationskonsolen.

    Während einige dieser Geräte vor wenigen Jahren noch wie billige Bastelware wirkten, hat sich der Markt inzwischen stark verändert. Heute findet man Retro-Handhelds in allen Formen, Größen und Preisklassen, vom winzigen 5-Euro-Spielzeug bis hin zu ernstzunehmenden Geräten für mehrere hundert Euro.

    Und mittendrin, ganz unten in der Preisskala, aber mit überraschend viel Charme: der R36S. Für gerade einmal 20 bis 30 Euro bekommt man hier zwar keinen High-End-Handheld, aber ein Gerät, das mich mit einigen Abstrichen überzeugt hat – und beweist, dass Retro-Gaming nicht teuer sein muss, um Spaß zu machen.

    Auspacken & erster Eindruck

    Geliefert wird der R36S in einer unscheinbaren Verpackung, die ihn schlicht als „Game Console“ ausweist. Der Lieferumfang ist übersichtlich, aber funktional:

    • der Handheld selbst
    • ein USB-A-zu-USB-C-Ladekabel (etwas kurz, aber praktisch für unterwegs)
    • eine kurze Anleitung, die die wichtigsten Funktionen erklärt
    • eine Displayschutzfolie, die zwar kein Panzerglas ist, aber das Display zuverlässig vor Kratzern schützt

    Damit ist alles dabei, was man zum sofortigen Loslegen braucht. Der Akku ist bereits zur Hälfte vorgeladen, sodass es für ein erstes Kennenlernen genügt – Konsole einschalten, Spiel auswählen und los geht’s.

    Mit seinen 130 × 83 × 20,8 mm und knapp 190 Gramm erinnert der R36S in Größe und Gewicht stark an einen Game Boy Color – nur eben mit deutlich mehr Power unter der Haube. Auf der Vorderseite finden sich ein klassisches Steuerkreuz, vier Aktionstasten (A, B, X, Y), drei Funktionstasten (Start, Select, FN), zwei Analogsticks sowie ein Lautsprecher. Auf der Rückseite sitzen gleich vier Schultertasten. Sie wirken zwar etwas klapprig und klicken recht laut, erfüllen aber ihren Zweck. Das D-Pad und die Facebuttons fühlen sich solide an. Die Analogsticks hingegen scheinen direkt aus der Switch-Ersatzteilkiste zu stammen und wirken nicht sehr wertig.

    Allerdings hat das Gehäuse seine Eigenheiten: Der R36S wirkt so, als sei er eher für kleinere Hände gedacht. Bei längeren Sessions hatte ich persönlich Schwierigkeiten, alle Tasten bequem zu erreichen, ohne meine Hände in eine etwas unnatürliche Haltung zu bringen.

    Das Gehäuse des R36S ist in mehreren transparenten Varianten erhältlich – Grün, Blau, Lila – und versprüht sofort echtes Retro-Feeling, das an die durchsichtigen Controller der späten 90er erinnert. Ich selbst habe mich für das undurchsichtige Weiß entschieden, um den Charme des ersten Game Boy so weit wie möglich einzufangen. Ein kleines Detail fehlt dabei jedoch: das leicht vergilbte „Etwas“, das viele von uns nostalgisch an die Originalhardware erinnert.

    Das Label zeigt das genaue Herstellungsdatum
    Der R36S erinnert ein wenig an den ersten Game Boy
    Das Gerät kommt mit überschaubarem Zubehör

    Display & Technik

    Das 3,5-Zoll-IPS-Display ist eine der größten Stärken des R36S. Mit 640 × 480 Pixeln bietet es gestochen scharfe Bilder und satte Farben, deutlich besser als man es von einem Handheld dieser Preisklasse erwarten würde.

    Im Inneren arbeitet der bewährte Rockchip RK3326 Quad-Core-Prozessor (1,5 GHz) zusammen mit einer Mali-G31-GPU und 1 GB RAM. Genug Leistung, um die meisten Retro-Systeme souverän zu emulieren. Der 3200 mAh Akku hält realistisch 4–6 Stunden durch, je nach Spiel und Displayhelligkeit. Geladen wird zeitgemäß über USB-C.

    Das Display überzeugt mit einem scharfen Bild

    Betriebssystem, Speicher & rechtlicher Aspekt

    Der R36S läuft mit ArkOS, einem Linux-basierten Open-Source-System, das durch Stabilität und eine vertraute Bedienung überzeugt. Als Frontend dient EmulationStation, bekannt von RetroPie und Raspberry Pi-Projekten.

    Im Lieferumfang ist meist eine MicroSD-Karte mit 64 oder 128 GB enthalten – und hier kommt ein wichtiger Punkt: Diese Karten sind fast immer mit zehntausenden ROMs vorbespielt, teilweise über 25.000 Spiele. So verlockend das klingt: mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit handelt es sich dabei um Raubkopien. Weder Nintendo, Sony noch Sega haben diese Spiele freigegeben.

    Zu schön um wahr zu sein – aber leider illegal
    Bewährtes funktioniert auch hier – der R36S kommt mit emulation station

    Rechtlicher Hinweis

    ⚠️ Achtung: ROMs und Urheberrecht
    Die beigelegte Speicherkarte wirkt auf den ersten Blick wie ein Schatz: Mehr als 25.000 Spiele sind vorinstalliert. In Wahrheit handelt es sich dabei mit fast 100%iger Wahrscheinlichkeit um Raubkopien – urheberrechtlich geschützte Spiele, die ohne Genehmigung verbreitet werden.

    Nicht nur bewegt man sich hier rechtlich auf sehr dünnem Eis, es besteht auch das Risiko, dass die Speicherkarte selbst minderwertig ist und nach kurzer Zeit ausfällt.

    👉 Meine Empfehlung: Die Karte sofort austauschen, ArkOS frisch von GitHub installieren und nur eigene, legal erworbene ROMs nutzen. Dabei wird auch ein Problem gelöst, das im Auslieferungszustand nervt: Der FN-Button hat keine Funktion – erst nach einem sauberen Setup lässt er sich sinnvoll belegen (z. B. fürs Speichern oder Laden von Spielständen).

    Spielerfahrung & Emulation

    Und nun zum Wichtigsten – wie spielt sich der kleine Handheld?

    • 8- und 16-Bit-Klassiker (Game Boy, NES, SNES, Mega Drive, NeoGeo): laufen absolut flüssig und ohne Einschränkungen.
    • PlayStation 1: ebenfalls sehr stabil, Crash Bandicoot oder Spyro spielen sich wie damals.
    • Nintendo 64: hier stößt der Chip an Grenzen. Manche Spiele wie Super Mario 64 laufen ordentlich, andere wie Goldeneye 64 oder Pilotwings 64 kämpfen mit Grafikfehlern und Rucklern.
    • Dreamcast: überraschend gut! Viele Titel sind flüssig spielbar, gelegentlich knarzt der Sound.
    • PSP: für den Preis fast sensationell. Spiele wie Ridge Racer oder Tekken Tag Tournament laufen mit 40–50 fps flüssig, auch wenn High-End-Titel unspielbar bleiben.
    • Nintendo DS: läuft solide, allerdings sind beide Bildschirme gleichzeitig sehr klein – für manche Spiele unpraktisch.

    Die Menüführung ist nicht immer konsistent: mal beendet Start + Select ein Spiel, mal muss man den rechten Stick drücken. Anfangs verwirrend, aber nach kurzer Zeit verinnerlicht.

    Fazit: Retro-Liebe für kleines Geld

    Der R36S ist kein High-End-Handheld, kein „Switch-Killer“ und auch kein Ersatz für ein Steam Deck. Aber er will das auch gar nicht sein. Er will eins: Retro-Spiele überall erlebbar machen – und das gelingt ihm gut.

    Für knapp unter 30 Euro bekommt man:

    • ein gutes IPS-Display
    • solide Akkulaufzeit
    • starke Emulation bis PS1, teils sogar Dreamcast und PSP
    • ein Gerät, das sofort Kindheitserinnerungen weckt

    Natürlich gibt es Schwächen: N64 läuft nicht perfekt, die Schultertasten klappern, WLAN fehlt und die Menüführung ist manchmal uneinheitlich. Aber all das verblasst, wenn man nach Jahren wieder Pokémon Silber startet, Metal Slug zockt oder in Super Mario World eintaucht – diesmal nicht auf einer vergilbten Röhre, sondern klar und bunt auf einem kleinen IPS-Display in der Hand.

    Der R36S ist keine Perfektion – er ist Nostalgie zum Mitnehmen. Und dafür muss man kaum mehr bezahlen als für ein altes Game Boy-Spielmodul auf dem Flohmarkt.

  • 🎮 Retro Gaming Day 2025 – Gemeinsam zocken, erinnern, verbinden!

    🎮 Retro Gaming Day 2025 – Gemeinsam zocken, erinnern, verbinden!

    Der Local Area Nerds e.V. lädt am 15. November 2025 alle Gaming-Fans zum Retro Gaming Day ins Heinz-Fitschen-Haus im Osnabrücker Stadtteil Schinkel ein!

    Auf 145 m² erwartet euch ein spannendes Programm rund um die Klassiker und die Nostalgie vergangener Jahrzehnte aus der Welt der PC- und Videospiele.

    Taucht ein in die goldene Ära des Gamings ! Ob beim gemeinsamen Spielen, in spannenden Turnieren, beim Gaming-Quiz oder einfach beim Fachsimpeln über alte Lieblingsspiele: Hier kommen Generationen, Kulturen und soziale Hintergründe zusammen.

    🎯 Unser Ziel:

    • Gemeinschaft und Austausch im Quartier fördern
    • Begegnungen zwischen Jung und Alt schaffen
    • den Stadtteil Schinkel kulturell und sozial beleben
    • nostalgische Spieleerlebnisse mit modernen Freizeitformen verbinden

    Der Eintritt ist kostenlos – kommt vorbei, spielt mit, erinnert euch, lacht miteinander, lernt neue Nachbarn kennen und erlebt, wie Gaming verbindet – gestern, heute und morgen!


    Ob Familie, Jugendlicher oder erfahrener Retro-Fan – beim Retro Gaming Day ist für alle etwas dabei.

    🕹️ Wann: 15. November 2025 von 11:00 – 20:00 Uhr
    📍 Wo: Heinz-Fitschen-Haus – Heiligenweg 40, 49084 Osnabrück (Stadteil Schinkel)
    💥 Eintritt: frei

    Programmhighlights:

    • Im Hauptraum stehen verschiedene Retro-Konsolen (z. B. NES, SNES, Sega Mega Drive, N64)
      und klassische PC-Spiele zum Ausprobieren bereit.
    • Eine „LAN-Party“ mit acht vernetzten Computern lädt zu gemeinsamem Spielen von
      Klassikern auf dem PC ein.
    • Auf großer Leinwand werden Turniere ausgetragen – unter anderem Mario Kart 64 und
      Street Fighter– begleitet von Moderation und Preisverleihung.
    • Ein Retro Gaming Quiz testet Wissen und Erinnerungen an die Spieleklassiker vergangener
      Jahrzehnte.
    • In einer Lese-Ecke können Besucherinnen und Besucher in alten Gaming-Magazinen und
      Zeitschriften stöbern, die einen Einblick in die Spielekultur der 80er, 90er und frühen 2000er
      geben.
    • Eine Podcast-Ecke lädt dazu ein, Folgen des bekannten Retro-Podcasts „Stay Forever“ zu
      hören – ein ruhiger Bereich zum Zuhören, Entspannen und gemeinsamen Nostalgieren.
    • Ein Pausenbereich mit Snacks, Getränken und Sitzmöglichkeiten schafft Raum für Gespräche
      und Begegnung.

    Turniere

    Tretet im freundschaftlichen Wettkampf gegeneinander an und zeigt wie gut ihr die Klassiker noch beherrscht. Es gibt auch Preise zu gewinnen! Anmeldungen sind vor Ort möglich. Finale Zeiten für die Turniere werden am Tag der Veranstaltung festgelegt.

    Wir freuen uns auf euch!

    💡 Gefördert durch die Stadt Osnabrück


    Das Projekt wird im Rahmen der Quartiersarbeit Osnabrück unterstützt. Mit dieser Förderung setzt die Stadt ein Zeichen für lebendige Nachbarschaften, kulturelle Vielfalt und gemeinschaftliches Engagement im Stadtteil Schinkel.

  • Wie LAN-Partys mein Leben prägten – und was meine Kinder damit zu tun haben

    Wie LAN-Partys mein Leben prägten – und was meine Kinder damit zu tun haben

    Von den Anfängen im Jugendzimmer zur nächsten Generation: Was passiert, wenn die eigenen Kinder plötzlich dieselbe Leidenschaft für Games entdecken wie man selbst? Eine persönliche Geschichte über Nostalgie, Technik und die Magie, etwas weiterzugeben.

    „Papa – wie hat das bei dir eigentlich angefangen mit diesen LAN-Partys?“

    Es sind diese unscheinbaren Fragen aus Kindermund, die mehr auslösen, als ihnen bewusst ist. Plötzlich holt einen die eigene Vergangenheit ein – samt Röhrenmonitor, Nullmodemkabel und dem Geruch von kalter Pizza und Teenager-Schweiß.

    Auf einmal stehst du nicht mehr im Alltag eines Erwachsenen, sondern sitzt wieder auf der Holzbank in der Aula deiner alten Schule im Jahr 1997 – mit herausgewachsenem Pottschnitt, Gaming-Magazin in der Hand und dem Drang, Nächte durchzuzocken.

    Level 1: Gaming als Familien-DNA

    Meine Kinder wachsen auf zwischen Konsolen, Kabelwirrwarr und dem Soundtrack klassischer Retrospiele auf. Für sie ist Gaming nie etwas Besonderes gewesen – es ist einfach da. Wie der Kühlschrank. Wie das WLAN.

    Was ich ihnen nicht aktiv beibringe, holen sie sich selbst: Die Faszination. Die Begeisterung. Den Wettkampfgeist. Mein Jüngster stellt mir vier Jahren Speedrun-Rekorde in Astrobot auf, während meine Tochter mit bewundernswerter Ausdauer ganze Städte in Minecraft baut.

    Sie spielen nicht einfach nur. Sie denken in Welten, in Mechaniken, in Erzählungen. Genau wie wir damals. Nur mit besserer Grafik.

    Level 2: Der LAN-Keller – ein Museum voller Sehnsüchte

    In unserem Haus gibt es einen Raum, den wir ehrfürchtig den „LAN-Keller“ nennen. Ein Refugium. Ein Ort der Technikgeschichte. Bestückt mit alter Hardware: Tower-Gehäuse und klapprige Tastaturen die bei jedem Anschlag ein metronomisches „Klack!“ von sich geben.

    Eigentlich ist dieser Raum für vierteljährliche Nostalgie-Events reserviert – eine Art rituelle LAN-Reunion unter alten und vielen neuen Freunden, die die selbe Leidenschaft teilen. Doch für meine Kinder ist er das, was für mich früher der Dachboden mit den Langspielplatten und alten Kleidern meiner Eltern war: ein magischer Ort voller Rätsel und Möglichkeiten.

    Ich ertappe meine Kinder oft beim Schleichen. Beim Tasten. Beim Staunen. Und ich weiß: Hätte ich als Kind so einen Raum im Haus gehabt – ich wäre genauso gewesen.

    Leserbrief: PowerPlay 01/97

    Level 3: Der Ursprung – zurück in die 90er

    1997. Ich war 14, Schüler einer Gesamtschule, mitten in der Pubertät – und auf der Suche nach etwas, das mich fesseln konnte. Unsere Jungs-Clique hockte jede Mittagspause in der Aula auf einer alten Holzbank. Unter uns die Heizung, hinter uns eine große Fensterfront. Hier diskutierten wir über Spiele, Cheats, neue Releases und Reviews aus den Printmagazinen, für die wir unser Taschengeld opferten.

    Hier las ich einen Leserbrief: Eine Gruppe Jugendlicher, die regelmäßig gemeinsam die Nacht durchzockte. Nicht online – das war Luxus. Sondern lokal – Seite an Seite. Eine Videospielnacht, wie wir sie nannten.

    Level 4: Die erste LAN – Cola, Chaos, Keller-Muff

    Freitagabend, irgendwann Ende der 90er. Der Keller meiner Eltern roch nach einer Mischung aus Heizungswärme, Kellermuff und der Vorfreude von fünf pubertierenden Jungs. Auf dem Boden: Schlafsäcke, eine ausgediente Matratze, ein zweiter Röhrenfernseher von den Großeltern organisiert, drumherum ein wilder Haufen Controller und Kabel, die sich zwischen Tischbeinen und Pizzakartons schlängelten.

    Wir spielten Mario Kart, GoldenEye, Crash Bandicoot, Resident Evil & Age of Empires, und Vieles mehr – immer reihum, weil es nicht immer genügend freie Controller oder PC-Plätze gab. Zwischendurch wurde hektisch am Nullmodemkabel gefummelt, wenn die Verbindung wieder einmal abbrach. Das störte uns nicht. Ganz im Gegenteil. Wir fühlten uns ermutigt es mit der frühen Netzwerktechnik aufzunehmen.

    Die Pentiums meiner Freunde machten mich neidisch. Mein eigener 486er wie ein veralteter Traktor in einer Welt voller Sportwagen. Für Theme Park und Day of the Tentacle ausreichend – aber in dieser neuen Welt so nützlich wie ein Klappstuhl im Boxring.

    Das Geräusch der Lüfter, das Blinken des Verbindungssymbols – es fühlte sich an, als hätte jemand ein weiteres Fenster in meinem Leben geöffnet und mir nur einen kurzen Blick hinein gestattet. Es sollte noch fast ein Jahr dauern, bis mein Traum von einem neuen PC Wirklichkeit wurde.

    Level 5: Vom Keller zur Kultstätte

    Unser kleines Event sprach sich herum und der Keller wurde schnell zu klein. Wir zogen in den Schuppen, dann kam die angrenzende Garage hinzu. Später dann die erste öffentliche LAN: LAN-Trauma in Mettingen. Über 100 Spieler. Endlose Tischreihen, Ein Meer aus Monitoren, Tastaturen, Cola-Flaschen. Ich war 16, mit Elternzettel in der Tasche und dem innerlich Gefühl angekommen zu sein. In einer Szene, die mich fesselt.

    Level 6: Rückblick mit LAN-Kabeln im Herzen

    Heute, über 25 Jahre später, bin ich Vater zweier Kinder. Mein Alltag ist gefüllt mit Meetings, Workload, Verantwortung, Spülmaschine. Aber wenn ich den LAN-Keller betrete und die alten Rechner boote – dann bin ich wieder Teenager.

    Wir treffen uns immer noch. Dieselbe Freunde, dieselben Spiele, der selbe Pizzalieferant – ein paar neue Weggefährten sind hinzugekommen. Auch sie teilen die gleiche Leidenschaft, die uns verbindet.

    Und meine Kinder? Schleichen sich hinunter, wenn wir spielen, huschen zwischen den PCs umher, staunen, lauschen, wollen mitspielen. Ich drücke ein Auge zu. Lasse sie eintauchen in meine Welt. Für ein paar Runden.

    Was bleibt?

    LAN-Partys waren für mich nie nur Gaming. Sie waren Freundschaftspflege. Hardwarekultur. Improvisation. Freiheit.

    Sie haben uns geprägt – als Nerds, als Bastler, als Menschen, die wussten, dass eine gute LAN mehr braucht als einen stabilen Ping. Nämlich Geduld, Respekt, Zusammenhalt und einen gewissen Hang zur Chaosbeherrschung.

    Vielleicht wird es für meine Kinder keine LANs im klassischen Sinn mehr geben. Aber vielleicht verstehen sie irgendwann, dass das, was im LAN-Keller lagert, mehr ist als alter Elektroschrott.

    Es ist ein Erbe. Mein Erbe. Meine persönliche Zeitreise.

  • Sommer LAN-Party am 28.06.2025 – Volles Haus, starke Matches und gute Stimmung

    Sommer LAN-Party am 28.06.2025 – Volles Haus, starke Matches und gute Stimmung

    Am Samstag, den 28. Juni 2025, fand unsere Sommer LAN-Party in bewährter Atmosphäre statt – und zum ersten Mal seit Langem waren alle 12 Plätze vollständig belegt. Besonders erfreulich war, dass wir neben den bekannten Gesichtern auch vier neue Teilnehmer aus dem Raum Münster/Ostwestfalen begrüßen durften. Diese haben sich nahtlos in die Gruppe eingefügt und waren eine große Bereicherung. Jede und jeder, der Interesse hat, kann gerne teilnehmen – wir freuen uns über regen Zuwachs!

    Gespielt wurde von 11:00 Uhr bis in den Abend hinein – offiziell war gegen kurz nach 22:00 Uhr Schluss. Die Stimmung war durchgehend positiv, es wurde viel gelacht, mitgefiebert und natürlich konzentriert gezockt. Auch abseits der Spiele war für das leibliche Wohl gesorgt: Mittags und abends haben wir den Grill angeschmissen, und es gab Gelegenheit, sich in entspannter Runde zu unterhalten.

    Diese Titel standen unter anderem auf dem Programm:

    • Warcraft 3
    • Age of Empires 2
    • Quake 3
    • Unreal Tournament
    • Skydrift
    • Flatout 2
    • World in Conflict
    • GoldenEye: Source

    Von schnellen Arena-Shootern über klassische Strategiespiele bis hin zu Fun-Racern war für jede Vorliebe etwas dabei.

    Technischer Rückblick:
    Der Stromverbrauch belief sich auf etwa 20 kWh – ein solider Wert für einen kompletten Tag voller Gaming, Netzwerkverkehr und Hardwareeinsatz.

    Fotos & Videos:
    Einige Bilder und Videomitschnitte – könnt ihr euch hier anschauen. Ein Blick lohnt sich!

    Quake 3 Arena
    Unreal Tournament
    Warcraft 3 – The Frozen Throne

    Ausblick:
    Die Planungen für die nächste LAN-Party laufen bereits im Hintergrund. Sobald ein Termin feststeht, informieren wir euch natürlich direkt.

    Ein Hinweis für Vereinsmitglieder: Mitgliedern des Vereins steht bei LAN-Partys immer ein garantierter Platz zur Verfügung. Wer regelmäßig teilnehmen möchte, dem empfehlen wir daher eine Mitgliedschaft – nicht nur zur Platzsicherung, sondern auch zur aktiven Mitgestaltung unserer Veranstaltungen.

    Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für einen großartigen Tag – bis zum nächsten Mal!

  • Von der Wohnzimmer-LAN zum eingetragenen Verein: Der „Local Area Nerds e.V.“ bringt Retro-Gaming zurück nach Osnabrück

    Von der Wohnzimmer-LAN zum eingetragenen Verein: Der „Local Area Nerds e.V.“ bringt Retro-Gaming zurück nach Osnabrück

    Was im Dezember 2022 als nostalgischer Abend unter Freunden begann, ist nun offiziell ein eingetragener Verein: Der Local Area Nerds e.V.


    Anlass war damals der 40. Geburtstag eines der insgesamt sieben Gründer – gefeiert wurde mit einer LAN-Party ganz im Stil der frühen 2000er. Die Idee, sich wie früher mit PCs zu vernetzen und gemeinsam zu zocken, traf offenbar einen Nerv: Aus dem kleinen Freundeskreis entstand schnell eine wachsende Community. Mittlerweile zählt diese über 60 aktive Mitglieder und Interessierte, vorwiegend aus Osnabrück und dem Umland.

    „Wir kommen aus einer Generation, die die goldenen LAN-Zeiten selbst miterlebt hat – das verbindet. Aber bei uns ist jeder willkommen, der Lust auf gemeinsames Spielen hat,“

    so der Vorstand. Die Community ist bunt gemischt – vom Angestellten über den IT-Fachmann bis zum Uni-Professor sind alle Gesellschaftsschichten abgebildet. Die Altersspanne reicht von Mitte 20 bis Mitte 40. Der Frauenanteil ist bislang zwar gering, das soll sich aber in Zukunft ändern.

    Die Treffen der Local Area Nerds finden aktuell noch in privaten Räumen in Osnabrück und Schwagstorf statt – mit voll ausgestatteter Hardware für alle Teilnehmenden. Gespielt wird in der Regel tagsüber, da viele Mitglieder Familie haben. Neben dem Zocken gibt es reichlich Gelegenheit zum Austausch, gemeinsames Grillen und einfach Spaß haben. Zusätzlich unterstützt der Local Area Nerds e.V. Retro-Konsolenabende, die unter anderem auch in Kooperation mit der Stadtbibliothek Osnabrück ausgerichtet werden.

    Unsere Pläne

    Unser langfristiges Ziel ist der Aufbau eines eigenen Vereinsheims, um mehr Platz für größere Gruppen und Veranstaltungen zu schaffen – denn schon jetzt übersteigt die Nachfrage regelmäßig unsere Kapazitäten.

    Wir freuen uns über neue Mitglieder und über Hardwarespenden: Alte PCs und Konsolen müssen nicht entsorgt werden – wir restaurieren sie und geben ihnen gerne ein zweites Leben!

    Sobald wir die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen haben, möchten wir uns noch stärker auf öffentliche Projekte und Events konzentrieren. Denn Spiele wie Half-Life, Trackmania oder Battlefield machen zwar auch mit zwölf Leuten Spaß – aber für eine epische Runde wünschen wir uns Sessions mit 32 oder mehr Teilnehmenden.